Skip to main content

Briefporto

Auch in Zeiten von E-Mail, Smartphone und Co. schreiben wir noch klassische Briefe und diese kosten Briefporto. Das gilt allerdings weniger für die Alltagskommunikation.

Vielmehr sind es besondere Anlässe, zu denen wir Post verschicken.




Egal ob zum Geburtstags, zu Weihnachten oder zu einem Jubiläum, jeder von uns empfängt gerne handgeschriebene Briefe.

Schließlich drücken Sie eine Wertschätzung der Person aus. Für viele Urlauber gehört auch dazu, Ansichtskarten an die Daheimgebliebenen zu versenden.

Wichtige Dokumente und Anträge verschicken wir ebenfalls immer noch per Post. Bei ihnen kommt es oft darauf an, dass sie mit einer Signatur handschriftliche unterschrieben werden.

Diese Sicherheit kann eine E-Mail heute noch nicht in einem ausreichenden Maße bieten.

Was viele dieser Briefe vereint ist, dass Sie häufig vom Standardformat abweichen. Sie sind größer, schwerer oder dicker als ein Standardbrief.

Deswegen fällt auch das Briefporto höher aus.




In diesem Beitrag stellen wir die Portogebühren vor, die für Inlands- und Auslandsbriefe veranschlagt werden.

Für Briefe, die innerhalb Deutschlands verschickt werden, sind private Postdienstleister eine Alternative. A

uf sie möchten wir ebenfalls eingehen. Außerdem zeigen wir Ihnen, wie Sie das Briefporto online kaufen können.

Damit brauchen Sie nicht mehr zum Postschalter zu gehen, sondern können die Briefmarke bequem online kaufen.

So teuer ist das Briefporto aktuell

DHL SendungsverfolgungDie Deutsche Post AG hat das Briefporto in den vergangenen Jahren mehrfach angehoben.

Betroffen davon waren insbesondere Standardbriefe und Großformate. Unberührt davon blieben herkömmliche Postkarten.

Nachfolgend finden Sie die verschiedenen Briefformate und die Entwicklung des Portos.

Die Postkarte

Die einfachste Form der Briefpost ist die Postkarte. Für sie gelten bestimmte Vorgaben.

Ihre Maße dürfen zwischen 14 und 23,5 cm in der Breite sowie zwischen 9 und 12,5 cm in der Länge liegen.

Das Gewicht des verwendeten Papiers kann zwischen 150 und 500 Gramm pro Quadratmeter betragen.

Das Briefporto Postkarte liegt 2018 bei 0,45 Euro.

Wie oben angedeutet, ist es über viele Jahre stabil geblieben.

Der Standardbrief

Um in diese Kategorie zu fallen, müssen Briefe zwischen 14 und 23,5 cm lang, zwischen 9 und 12,5 cm breit und maximal 0,5 cm dick sein.

Das Gewicht darf 20 Gramm nicht überschreiten.

Ein Standardbrief muss eine rechteckige Form haben.

Das Briefporto kostet aktuell 0,70 Euro.

Im Jahr 2010 lag es noch bei 0,55 Euro.

Der Kompaktbrief

Kompaktbriefe unterscheiden sich in Ihren Maßen nicht von Standardbriefen. Sie können zwischen 10 und 23,5 cm lang und zwischen 7 und 12,5 breit sein.

Der Unterschied liegt in der Dicke des Briefes. Sie darf bis zu 1 cm betragen. Für den Kompaktbrief gilt dasselbe wie für den Standardbrief: Er muss rechteckig sein.

Daraus ergibt sich ein höheres Maximalgewicht. Es liegt bei einem Kompaktbrief bei 50 Gramm im Höchstfall.

Das entspricht bis zu 8 DIN A4 Seiten.

Für einen Kompaktbrief kostet das Briefporto aktuell 0,85 Euro.

Im Jahr war es mit 0,90 Euro teurer sogar teurer als heute.

Das kostet das Briefporto aktuell für Großformate

Der Großbrief

Ein Großbrief hat das ideale Format, um ein DIN A4 Dokument zu verschicken, das nicht gefaltet werden soll.

Seine Länge darf zwischen 10 und 35,3 cm und seine Breite zwischen 7 und 25 cm betragen.

Das Verhältnis von Länge und Breite ist bei einem Großbrief nicht vorgeschrieben. Er darf eine quadratische Form haben.

Mit 2 cm kann er doppelt so dick sein wie ein Kompaktbrief.

Das bedeutet aber nicht, dass auch das Gewicht nur maximal doppelt so groß sein darf. Ganz im Gegenteil. Ein Kompaktbrief kann bis zu 95 Seiten beinhalten, was einem Gewicht von 500 Gramm entspricht.

Dieses Format eignet sich somit beispielsweise, um die Steuererklärung zu verschicken. Der Preis für das Briefporto ist seit vielen Jahren unverändert.

2010 kostete es genauso viel wie derzeit, nämlich 1,45 Euro.

Der Maxibrief

Mit einem Maxibrief können Sie bis zu 190 DIN A4 Seiten verschicken, dann sein Gewicht darf bis zu 1000 Gramm betragen.

Die Maße dieses Formats sind nahezu identisch mit denen für einen Großbrief. Lediglich die Dicke ist auf 5 cm ausgeweitet.

Das Briefporto für einen Maxibrief lag 2010 bei 2,20 Euro.

Das Briefporto beträgt 2018 2,60 Euro.

Sonderform des Einschreibens

Wenn Sie sichergehen möchten, dass Ihr Brief wirklich ankommt, können Sie ihn per Einschreiben versenden.

Mit dieser Form bestätigt entweder der Postbote oder der Empfänger die Zustellung.

Bei einem Einschreiben mit Rückschein wird dem Versender das unterschriebene Dokument zugestellt.

Damit hat er einen eindeutigen Beweis, dass das Schreiben vom Empfänger angenommen wurde.

Je nach dem für welche Art der Dokumentierung Sie sich entscheiden, verändert sich der Preis für ein Einschreiben.

Er liegt zwischen 2,15 Euro und 6,80 Euro.

Die Beträge werden auf das ohnehin anfallende Briefporto addiert.

Briefporto ins Ausland: Das sind die Kosten

Das Briefporto wird teurer, wenn Sie eine Sendung ins Ausland verschicken wollen.

Dafür gibt es logische Gründe. Neben der Deutschen Post mindestens ein weiteres Unternehmen an der Zustellung beteiligt.

Dieses will auch für seine Dienstleistung entlohnt werden. Bei einem Standardbrief sind diese Aufschläge nicht sehr hoch.

Wenn Sie im grenznahen Ausland wohnen, lohnt es sich nicht, einzureisen, um die Portogebühren zu reduzieren.

Diese Kosten fallen an

Wenn Sie einen Standardbrief oder eine Postkarte von Deutschland ins Ausland verschicken, fällt ein Briefporto von 0,90 Euro an.

Ein Maxibrief mit einem Gewicht bis zu 1000 Gramm kostet 7 Euro.

Die Deutsche Post unterscheidet nicht, ob Sie ein Briefporto international (weltweit) oder ein Briefporto für das europäische Ausland benötigen.

In beiden Fällen kostet es für einen Standardbrief 0,90 Euro.

Für den internationalen Versand müssen gegebenenfalls Zoll- und Importbestimmungen für den Versand von Waren eingehalten werden.

Um diese verschicken zu können, benötigen Sie meistens ohnehin ein größeres Versandformat.

Ein Standardbrief reicht dann nicht aus.

Briefporto im internationalen Vergleich

Doch was kostet das Briefporto im Ausland eigentlich? Der Vergleich zeigt, dass die Kosten für das Briefporto in Deutschland im Mittelfeld liegen.

2016 lag Deutschland mit den Kosten für einen Standardbrief auf Platz 13. Verglichen wurden die Zustellgebühren in 25 europäischen Ländern.

Am günstigsten war zum diesem Zeitpunkt Malta. Dort kostete das inländische Porto für einen Standardbrief nur 0,26 Euro.

Die Spitzenposition nahm Italien ein, wo 2,80 Euro für das Porto fällig wurden.

Die Länder der Europäischen Union sind durch eine Richtlinie verpflichtet, die Kosten für das Porto gering zu halten.

Dadurch sollen alle Bürger Zugang zum nationalen und internationalen Postsystem erhalten.

Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass das Porto in anderen Ländern erheblich teurer.

Wenn Sie einen internationalen Brief in den USA aufgeben, kostet das Porto für einen Standardbrief zwischen 0,66 Euro (0,75 US-Dollar) und 2,93 Euro (3,32 US-Dollar).

Auch aus China können Sie vergleichsweise günstig einen Brief – maximal 20 Gramm – nach Deutschland verschicken. Das Porto kostet 0,77 Euro (6 Chinesische Yuan).

Briefporto in Österreich

Für viele Deutsche ist interessant, wie hoch das Briefporto im benachbarten Ausland ist, beispielsweise in der Schweiz und in Österreich, ist.

Denn das sind von vielen Urlaubern beliebte Urlaubsziele.

Deswegen hat es einen praktischen Nutzen, wenn Sie wissen, wie hoch das Briefporto für eine Postkarte in die Heimat ist.

Bei einer internationalen Zustellung wird häufig für eine Postkarte das gleiche Porto fällig wie für einen Standardbrief.

Auch in Österreich fallen für einen Standardbrief ins Ausland Portokosten von 0,90 Euro an. Allerdings bietet die Österreichische Post zusätzliche Dienstleistungen an, die das Porto zum Teil erheblich erhöhen.

So geht sie davon aus, dass ein Brief nach Deutschland in 2 bis 4 Tagen zugestellt wird. Ist das nicht schnell genug, gibt es die Möglichkeit einer schnelleren Zustellung.

Sie kostet 8,92 Euro (2 Tage) beziehungsweise 43,76 Euro (1-2 Tage).

Großformatige Briefe, die von Österreich nach Deutschland geschickt werden sollen, sind deutlich günstiger als im umgekehrten Fall.

Wenn Sie einen solchen Brief bei der Österreichischen Post aufgeben, müssen Sie ein Porto von 5,50 Euro zahlen.

Würden Sie bei aus Deutschland einen Maxibrief nach Österreich schicken, müssten Sie Kosten in Höhe von 17 Euro einkalkulieren.

Briefporto in der Schweiz

Wenn Sie einen Standardbrief mit der Schweizerischen Post verschicken möchten, stehen Ihnen drei Varianten der Frankierung zur Verfügung.

Das Briefporto in der Schweiz ist für Standardbriefe durch unterschiedliche Gewichte definiert.

Die günstigste Marke kostet umgerechnet 1,33 Euro (1,50 CHF) und ist dazu gedacht, Briefe mit einem Gewicht von bis zu 20 Gramm innerhalb von Europa zu verschicken.

Ein internationaler Versand würde 1,77 Euro (2 CHF) kosten.

Für einen Standardbrief, der maximal 50 Gramm wiegen darf, fallen 2,30 Euro (2,60 CHF) beziehungsweise 3,36 Euro (3,8 CHF) an. Die teuerste Variante eines Standardbriefs kann bis zu 100 Gramm wiegen.

Hierfür kostet der Versand ins europäische Ausland 3,27 Euro (3,70 CHF). Das internationale Briefporto beträgt 4,42 Euro (5 CHF).

Das Porto für einen Brief ist in der Schweiz recht teuer. Beim bereits weiter oben genannten Vergleich 25 europäischer Länder lag die Schweiz auf dem sechsten Platz der teuerste Portokosten.

Dabei wurde das Inlandsporto für einen Standardbrief verglichen.

Briefporto in Deutschland – ein Vergleich

Seit einigen Jahren hat die Deutsche Post nicht mehr das Monopol auf die Briefzustellung. Inzwischen gibt es einige private Unternehmen, die vor allem im regionalen Bereich tätig sind.

Das heißt, sie stellen die Post innerhalb eines klar definierten Postleitzahlenbereichs zu. Häufig umfasst dieses Gebiet nur eine Kommune.

Diese Unternehmen bieten das Briefporto zwar zum Teil geringfügig günstiger an.

Doch wegen des eingeschränkten Zustellungsbereichs sind sie nicht unbedingt eine echte Alternative.

Außerdem können die Briefe nur an wenigen Stellen aufgegeben werden.

Ein großflächiges Briefkastennetz wie jedes der Deutschen Post haben diese Unternehmen nicht.

So können Sie das Briefporto online kaufen

Die Deutsche Post bietet Ihnen ebenso wie die privaten Dienstleister die Möglichkeit, das Briefporto online zu kaufen. Dabei gibt es zwei verschiedene Varianten.

Bei der ersten kaufen Sie die Briefmarken wie in einem gewöhnlichen Onlineshop. Nach einer gewissen Zeit werden Ihnen die Bögen mit den Briefmarken zugestellt und Sie können Ihre Briefe damit frankieren.

Die Internetmarke der Deutschen Post ist eine neumodische Variante, mit der Sie das Briefporto online kaufen können.

Dabei handelt es sich um eine Briefmarke mit einem Matrixcode. In ihm sind wichtige Informationen über die Postsendung gespeichert.

Eine Internetmarke kann schnell, einfach und rund um die Uhr bestellt werden.

Nachdem Sie eine solche Briefmarke im Onlineshop gekauft haben, können Sie sie auf einen Briefumschlag drucken.

Damit haben Sie im Handumdrehen eine Briefmarke geschaffen, die sich beim Transport nicht vom Brief lösen kann.

[Gesamt:1    Durchschnitt: 5/5]